Keine schnellen Tarife ohne Verfügbarkeitscheck der Netzabdeckung

Höher, weiter, schneller – Unsere Gesellschaft ist derart schnelllebig geworden, dass alle Produkte und Dienstleistungen immer noch etwas besser werden müssen. So verhält es sich auch in puncto Internet bzw. mobilem Internet. War es vor nicht allzu langer Zeit noch berauschend mit 3,6 Mbit/s (Downlink) im Internet surfen zu können, sind derartige Tarife inzwischen schon wieder total veraltet. Vor allen Dingen dann, wenn man sich die neuartigen Tarife mit 14,4 Mbit/s, 21,6 Mbit/s, oder gar 50 Mbit/s vor Augen hält, die manche Anbieter einem zur Verfügung stellen.

Netzabdeckung
UMTS Netzabdeckungskarte der Deutschen Telekom AG (Stand 02.12)

Als Verbraucher sollte man sich aber auf gar keinen Fall von diesen Zahlen blenden lassen, wenn man auf der Suche nach einem passenden Tarif für mobiles Internet ist. Denn was bringt einem der schnellste Tarif von allen, wenn dieser am eigenen Wohnort gar nicht verfügbar ist? Ein schneller mobiler Internetzugang setzt schnelle Datentransfernetze wie zum Beispiel UMTS + HSDPA oder LTE voraus. Ist dies nicht gegeben, klappt es auch nicht mit schnellem Internet und die dafür nötigen Mobilfunknetze sind bei Weitem noch nicht überall verfügbar. Um dieser Falle entgehen zu können, sollten Verbraucher vor dem Abschluss eines Tarifs unbedingt die Netzverfügbarkeit überprüfen, denn nur so lässt sich vermeiden, dass man viel Geld für einen schnellen Tarif zahlen muss, den man eigentlich gar nicht nutzen kann

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